Welcher Rasiertyp passt zu Ihnen?
Der Markt für Rasierer ist unübersichtlich. Um Fehleinkäufe und Hautirritationen zu vermeiden, hilft die Einteilung nach Hauttyp und Bartwuchs:
- Empfindliche Haut & Neigung zu Rasurbrand: Greifen Sie bevorzugt zu Folienrasierern oder klassischen Hobeln. Die Scherfolie schützt die Haut vor direktem Klingenkontakt.
- Sehr glatte Rasur (Täglich): Nassrasierer mit Multiklingensystem bieten das glatteste Ergebnis, erfordern jedoch regelmäßig neue Klingen.
- Drei-Tage-Bart & Konturen: Ein Bartscheck-Trimmer oder Hybrid-Rasierer (z. B. Philips OneBlade) ist hier die beste Wahl.
- Dichter Bartwuchs & Konturenwirbel: Rotationsrasierer passen sich flexibel den Gesichtskonturen an und erfassen Haarwuchs aus verschiedenen Richtungen.
Folgekosten-Check: Klingen und Scherköpfe nicht unterschätzen
Der Anschaffungspreis ist meist nur die halbe Wahrheit. Während ein Systemrasierer in der Anschaffung unter 15 € kostet, schlagen Ersatzklingen auf das Jahr gerechnet oft mit 40–80 € zu Buche. Bei Elektrorasierern muss der Scherkopf meist erst nach 18–24 Monaten getauscht werden (Kosten: ca. 20–40 €). Ein Sicherheits-Rasierhobel bietet mit Klingenpreisen von unter 15 Cent pro Stück die mit Abstand günstigsten Folgekosten.
Preisklassen im Überblick
- Unter 50 €: Einsteiger-Elektrorasierer und hochwertige Nassrasier-Sets. Ideal für Gelegenheitsrasierer.
- 50 € bis 120 €: Die Mittelklasse mit solider Akkulaufzeit, Wet&Dry-Funktion und flexiblen Scherköpfen. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Über 120 €: Premium-Geräte mit Reinigungsstation, Ultramodernen Sensoren und maximaler Akkuleistung.